»» Adrian Büscher im Interview.
Gadderbaums Adrian Büscher spricht über seine Defizite, seine Konkurrenten und seine Ziele
12.08.2011
Langsam laufen kennt Adrian Buescher nicht. Kaum einer in seinem Team läuft so viel und schnell wie er in einem Spiel.

BmS: Adrian, nach deiner stärksten Saison in Gadderbaum: Wo ist denn da noch Luft nach oben?
Adrian Büscher: Meiner Meinung nach kann man sich immer verbessern. Meine Schwächen liegen im Körperlichen, dort sehe ich noch viel Luft nach oben.
BmS: Neue Konkurrenz ist da, nach dem drei neue Spieler zum Verein gewechselt sind, wer setzt sich durch?
Adrian Büscher: Derjenige, der den Trainer in der Vorbereitung von sich überzeugen kann, wird sich durchsetzen.
BmS: Im Kreispokal ist der SVG letzte Saison trotz starker Vorstellung gegen den VfB Fichte Bielefeld ausgeschieden. Nun erwartet man am 30.08.2011 im Pokal den neu Landesligisten SpVgg Steinhagen mit dem EX- Gadderbaumer Trainer Carsten Johanning. Fehlt dem SV Gadderbaum gegen solche Mannschaften die Erfahrung um weiterzukommen?
Adrian Büscher: Ich denke nicht, dass uns die Erfahrung fehlt. Wir spielen schon lange zusammen und haben nur 2 Abgänge zu verzeichenen, dadurch sind wir schon ein eingespieltes Team. Ausserdem haben auch Spieler in unseren Reihen die schon Erfahrung in höheren Ligen gesammelt haben, da kommt es nicht auf das Alter an.
BmS: In der kommenden Saison spielt der SVG in der Kreisliga-A, wie siehst du die Chancen das ihr die Klasse halten könnt? Wir haben eine junge und spielstarke Mannschaft, die auch in der Kreisliga-A bestehen wird. Ich denke, dass wir einen Platz unter den ersten 8 erreichen werden.
Adrian Büscher:Wir haben eine junge und spielstarke Mannschaft, die auch in der Kreisliga-A bestehen wird. Ich denke, dass wir einen Platz unter den ersten 8 erreichen werden.
Danke Adrian und viel Erfolg in der neuen Liga.
ZIELSTREBIG, ÜBERLEGT, EISKALT
Gadderbaums neue Coolness vor der Kiste

Zehn Punkte nach vier Spielen – der SV Gadderbaum liegt, zumindest was die Ausbeute angeht, voll im Plan. Clemens Bachmann und Robin Verwold rangiert weit übern Soll, nimmt man ihre letzten Spielzeiten als Maßstab. Drei Tore haben beide bereits auf ihrem Konto. Wo soll das noch enden, Clemens? „Och“, sagt der Offensiv-Wirbelwind, und lächelt. „Wie viele Tore ich vielleicht noch schieße – darüber mache ich mir keine Gedanken. Solange wir Erfolg haben, ist es mir egal, ob ich noch fünf mache oder keins mehr.“ Weil er weiß, dass das so nicht stimmt, fügt er an. „Es dürfen aber gerne noch mehr werden.“

Es werden garantiert noch mehr, wenn die beiden so weitermachen. Denn dieses Dou ist extrem torgefährlich. Im Rücken der beiden Sturmspitzen spielt Simon Feith der für seine Verhältnisse überdurchschnittlich trifft, das ist kein Zufall, sondern Ergebnis harter Arbeit. Unter Coach Jens Mühlenweg trainieren die Dreesgenkicker so häufig, gezielt und vielseitig wie noch nie Torabschlüsse. Das zahlt sich schon aus.
Gadderbaum zeigt vor dem gegnerischen Gehäuse mehr Coolness und Killerinstinkt als zuletzt. „Im Moment macht der SVG vor allem die wichtigen Dinger. Exemplarisch dafür die Treffer gegen Altenhagen, SCB und Steinhagen II: Zielstrebig, überlegt, eiskalt.

Die Torausbeute von Verwold& Co. lässt sich bislang sehen, ist aber noch steigerungsfähig. „Beim Abschluss kann sich das gesamte weiter verbessern. Das Mühlenweg-Team ist auf einem verdammt guten Weg.
|