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»» SV Gadderbaum - SC Halle1. Vorbericht 2. Spielbericht, Bilder, Video Vor dem Spiel gegen Halle
Knapp eine Woche nach der Niederlage gegen Eintracht Bielefeld empfängt der SV Gadderbaum mit SC Halle einen Gegner, der anscheinend wieder in die Erfolgsspur gefunden hat. Der SCH konnte vergangen Spieltag die Spvg Heppen mit 1:0 bezwingen. Die Woche zuvor gelang dem SC Halle in Ravensberg ein 2:1 Erfolg. Gadderbaum konnte gegen Eintracht nicht glänzen, die Defensive sah bei den Gegentreffern alt aus. Kann der SC Halle mit seinen beiden Siegen zu einem kleinen Höhenflug ansetzen? Kritiker ließen diese Woche verlauten, der SC Halle sei nicht agil genug für die A-Liga. Eine Prognose für dieses Spiel abzugeben ist wahrlich schwer. Mit der Rückkehr von Sebastian Luschnat und Sören Witte könnte nach dem Abgang von Henze und Groenhagen zwei Abwehrspieler das Team verstärken und mit dem unbedingten Willen der Gadderbaumer, keine zwei Spiele in Folge verlieren zu wollen, könnte das aufflackernde Licht beim SC Halle wieder gelöscht werden.
Ungeahnte Schwächen Der SV Gadderbaum zeigt die bisher schlechteste Saisonleistung und verliert mit 0:1 gegen den SC Halle Gadderbaums Stürmer Bachmann (rechts) auf den Weg zum Haller Tor, ein Treffer blieb ihn heute verwehrt Der SV Gadderbaum hat sich Sonntagnachmittag auf dem Weg in die Spitzengruppe der Kreisliga-A selbst ausgebremst. Die Mannschaft unterlag im eigenen Stadion dem bisherigen unscheinbaren SC Halle mit 0:1 (0:1). Der Auftritt war nicht nur ein Rückschritt, was das Ergebnis betraf - die Mannschaft offenbarte vor allem im Spielaufbau eklatante Schwächen. Es war der bisher schwächste Auftritt in der laufenden Spielzeit. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Von Ralph Rulcovius -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- „Heute haben wir es uns selbst eingebrockt. Wir haben sehr unsauber gespielt“, meinte Gadderbaums Mittelfeldspieler Sebastian Luschnat, der wegen einer Grippe zuschauen musste. „Wir konnten gar nicht so schnell hinterherlaufen, wie wir den Ball verloren haben“, fand Wilfried Tubbesing. Auch Anni Buschkamp war enttäuscht: „Wir haben uns bei dem0:1 sehr blöd angestellt und haben den Faden verloren.“
Das Spiel begann wie in der Woche zuvor bei der 3:0-Niederlage auf der Königsbrügge gegen Eintracht Bielefeld, Gadderbaum fand schlecht in das Spiel. In der Folge war dem SCH anzumerken, dass sie die Verunsicherung des SVG ausnutzen und diesen unter Druck setzen wollten. Der SC Halle versteckten sich nicht und zwangen den SVG zu Fehlern im Spielaufbau. Die Haller Führung entsprang durch zwei Fehlern in der SVG Abwehr – Ein Haller Spieler flankte über links den Ball in den Gadderbaumer Strafraum, erst konnte Dennis Höhn in aussichtreicher Position nicht klären, anschließend flog Gadderbaums Torhüter Wilmking beim Rauslaufen am Ball vorbei. Der kleinste aller Haller Spieler ließ sich die Chance nicht nehmen und Köpfte zum vielumjubelten Gästetreffer. Der Treffer hatte jedoch kaum die von den SVG-Fans erhoffte Wirkung: Die Gadderbaumer hatten zwar fortan ein leichtes Übergewicht, sie machten sich aber selbst das Leben schwer, indem sie zu schnell den Weg nach vorne suchten, anstatt Ball und Gegner laufen zu lassen. Die Folge waren viele Ballverluste - und ungeahnte Unsicherheiten in der Defensive. Die Haller spielten zwar gefällig, entwickelten aber zunächst kaum Druck in Richtung Tor. Nach nach dem Wechsel dann, wollten die Gadderbaumer den Ausgleich. Jens Mühlenweg versuchte nun alles, er brachte in Sinan Gökce und Sebastian Krause frische Kräfte. Doch es fruchtete nicht, die Mühlenweg-Elf fanden nicht ins Spiel hinein, sie erarbeiteten sich im zweiten Durchgang zwar einige Tormöglichkeit, doch der erlösende Treffer wollte nicht fallen. Wenig Proteste auch als Clemens Bachmann im Halle Strafraum zu Fall gebracht wurde. Hier hätte der Schiedsrichter klar auf Elfmeter entscheiden müssen. Viel zu spät fingen die Gadderbaumer an Fussball zu spielen. Nach dem Schlusspfiff mussten sie zuschauen, wie die Haller den dritten Sieg in Folge feierten.
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